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Es ist Freitagabend. Dunkelheit
umhüllt die Kulturwerkstatt ART. Die gekommenen Gäste stehen im Nieselregen
hinter dem Haus. Sie verfolgen die Suche eines Jugendlichen nach dem Licht. Das Aufblitzen einzelner Scheinwerfer wird immer wieder von einem schrillen Schrei unterbrochen:
„Mach das Licht aus“. Plötzlich wirbeln Flammen durch
die Nacht und ein Lichtkegel fällt auf die Tür des Hauses …
Wer nun meint, ein neuer
Gruselfilm wird in Riesa gedreht, der irrt. Aus der Tür trat die
Oberbürgermeisterin Gerti Töpfer und legte einen Schalter um, welcher die Kulturwerkstatt
ART in helles Licht tauchte. „Spot on“ war der Titel der
Veranstaltung. Anlässlich der offiziellen Übergabe der Einrichtung von der
Stadt Riesa an den Kulturschleuder e.v. feierte der neue Träger mit den
Besuchern und Gästen eine „Übernahmeparty“. In Ihrem Grußwort
betonte Frau Töpfer die Bedeutung der Einrichtung für die Stadt Riesa und versprach,
auch in Zukunft die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen.
Der Abend bot für die
zahlreichen Besucher ein vielfältiges Programm. Auf der Wechselbühne lachte das
Publikum beim Theatersport Tränen und unter dem Dach war handgemachter
Gitarrenrock von „Ironspoon“ zu hören. Später standen noch die
sieben jungen Musiker von „King Fish“ aus Radebeul auf der Bühne und
überzeugten mit ihrer Mischung aus Ska und Funk.
Wir fragten Andrea Böhme und
„Bimbo“, die beiden Mitarbeiter des ART und Aktivisten des
Kulturschleuder e.V., wie es weitergehen soll. Die Antworten sprudelten:
„Dia-Vortrag mit Rainer Grajek, Riesa lacht … mit Otto Kuhnle,
Rhetorik-Workshop, Musik von den Copiloten, Schwarzlichttheater,
Schoßkindergruppe, Schwarzer Abend und die 1. April Party. Wir wollen ein
Programm zum Mitmachen und zum Kennenlernen bieten. Ach so und nicht zu
vergessen, …“
Eins ist klar zu hören, dass das
Licht im ART leuchtet und mit Sicherheit auch in Zukunft viele
junge und ältere Besucher in ihren Bann ziehen wird.
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