Theater in der Kulturwerkstatt ART Ein Schauspieler ist ein Mensch, dem es gelungen ist, die Kindheit in die Tasche zu stecken und sie bis an sein Lebensende darin aufzubewahren. Max Reinhardt Theater spielen heißt sich den Alltag aus dem Gesicht zu streifen, alle Sinneskanäle einzuschalten und die eigenen Wünsche und Sehnsüchte zu entdecken – die Stoffe aus denen der Inspiration Flügel wachsen und Kunst entstehen kann. Katja Segelbacher, die Theaterpädagogin im ART lädt Sie und Euch ein in verschiedenen fortlaufenden Kursen das Theaterspielen zu entdecken. Alle Kurse sind sowohl für AnfängerInnen als auch für Fortgeschrittene geeignet.
Über eine Anmeldung unter 03525/730328 oder mail an theater[at]kulturschleuder.de würden wir uns sehr freuen!
Folgende Kurse können derzeit kostenlos besucht werden:
Schoßkinderprogramm: Tröten, Trällern, Trommeln
donnerstags, 16.00 Uhr – 18.00 Uhr für Kinder ab 2 Jahren in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern Singen, Trommeln, Klatschen, Stampfen– Krach machen macht Spaß! Aber auch die leisen Töne können uns verzaubern! Gemeinsam wollen wir Lieder singen, spielerisch Rhythmus entdecken und die Lust am Spiel mit Klängen und Geräuschen wecken. Am Ende des Kurses sitzen wir zusammen, malen, spielen, trinken Kakao und essen Kekse. Auf die Schränke, fertig los! oder Des nackten Kaisers schönster Traummittwochs, 16.00 Uhr – 17.30 Uhr für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren
Was mag sich der Kaiser vorgestellt haben, als die Betrüger ihm von den schönsten Stoffen vorgeschwärmt haben, die er je gesehen hätte? Wir öffnen die Theaterschränke und finden rote, gelbe, seidene und glänzende Kaiserträume. Dabei entdecken wir Verwandlung durch Verkleidung und lassen bis zum Sommer ein kunterbuntes Theaterstück entstehen.
Stadt, T(raum), Fluss dienstags, 15.30 Uhr – 17.00 Uhr für Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren im Offenen Jugendhaus In diesem Kurs werden wir den Stadtraum erforschen. Wo leben wir? Wem gehört die Stadt? Ist der Stadtraum das Wohnzimmer Aller oder doch eher die Besenkammer Einzelner? Und wer bestimmt die Regeln nach denen wir uns auf diesem Spielbrett bewegen? Nach einer Zeit des Fragens und Forschens werden wir ausgewählte Orte der Stadt mit Aktionskunst zu neuem Leben erwecken! Wenn aus der Mücke ein Elefant wird - Improvisationstheater für Erwachsene, die ihr inneres Kind lebendig halten wollen dienstags, 18.00 Uhr – 20.00 Uhr für Erwachsene: Improvisationstheater heißt loslassen, den Kopf für eine Weile ausschalten und Drauflosspielen. Dafür braucht es keine besondere Originalität, sondern den Mut, die vielen „Abers“, einfach mal links liegen zu lassen. Die EntARTetendonnerstags, 18.00 Uhr – 20.00 Uhr für Erwachsene: staubige Texte auswendig lernen war gestern – die EntARTeten sind den großen Themen auf ihre ganz eigene Art auf der Spur und suchen dafür noch Mitspieler/innen. Aus den Themen, die uns unter den Nägeln brennen, entwickeln wir dann ein Theaterstück. Ziel ist die Premiere im kommenden Sommer. Erzählschmiede – Märchen und Schwänke frei erzähltdonnerstags, 10.00 Uhr – 12.00 Uhr für Erwachsene: ...Nun geschah es, daß der Vater einmal zu ihm sprach „hör du, in der Ecke dort, du wirst groß und stark, du mußt auch etwas lernen, womit du dein Brod verdienst. Siehst du, wie sich dein Bruder Mühe gibt, aber an dir ist Hopfen und Malz verloren.“ „Ei, Vater“, antwortete er, „ich will gerne was lernen; ja, wenn’s angienge, so möchte ich lernen daß mirs gruselte; davon verstehe ich noch gar nichts.“... Erinnern Sie sich? Wir suchen Menschen mit Muse und Zeit zum Erinnern und Kennenlernen von Märchen, vor allem aber zum Weitererzählen an alle, die sich darüber freuen. Erzählen schafft gemeinsame Erfahrungsräume, es lässt uns in andere Welten eintauchen und dabei für eine Weile unseren Alltag vergessen. Erzählt werden kann überall, denn Erzählen braucht keine aufwändige Bühne und keine Schweinwerfer. Es braucht einfach nur jemanden, der erzählen möchte und Menschen, die sich daran erfreuen zuzuhören. Erzählt wird frei Schnauze so wie wir die Geschichten erinnern. Dadurch werden sie zu etwas persönlichem, frei von der literarischen Sprache eines Märchenbuches. Sie sind herzlich eingeladen das Erzählen zu entdecken und zu lernen, denn es gibt viele Dinge, die eine Geschichte erst richtig spannend machen. Die richtigen Worte finden, Stimme und Gesten harmonisch miteinander verbinden, den Rhythmus einer Geschichte entdecken und nutzbar machen.
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