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Blueslegende Jürgen Kerth auf der Wechselbühne |
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Zum Abschluss der Ausstellung „Hippies
im Rockschuppen Röderau“ gab Jürgen Kerth ein Konzert auf der
Wechselbühne im ART. Sein Stil ist ein Schnittpunkt zwischen Santana,
Johnny Winter, B.B. King und Hendrix. Dieses Ereignis war für viele
Grund genug, die Jeansjacke noch einmal aus dem Schrank zu holen und
einen
Abend zwischen brillantem Blues und schönen Erinnerungen zu erleben.
Vermutlich stand Jürgen Kerth 1989 das letzte Mal auf der Bühne im
Waldschlösschen Röderau und vermutlich waren damals viele Besucher der
Ausstellung: „Hippies im Rockschuppen Röderau“ noch dabei.
Zur Eröffnung der Ausstellung in der Kulturwerkstatt ART Ende März
schwelgte jedenfalls eine Vielzahl der Mittdreißiger in ihren
Erinnerungen. Die Ausstellung, das Ergebnis eines
Jugendgeschichtsprojektes, zeigte das Lebensgefühl einer Generation, die
eine grenzenlose Freiheit am Rande von Riesa gesucht hat. In der
gleichzeitig produzierten Broschüre heißt es: „Wir haben nicht viel
gebraucht. Wir brauchten die Musik, unsere Kleidung und den guten
Freundeskreis. Glücklicher konnte man gar nicht sein.“
Zum Abschluss der Ausstellung gab Jürgen Kerth ein Konzert auf der Wechselbühne der Kulturwerkstatt ART. Seit 39
Jahren steht er nun auf der Bühne. Sein Stil ist ein
Schnittpunkt zwischen Santana, Johnny Winter, B.B. King und Hendrix.
Er war zu DDR-Zeiten mehrmals zum "Nr.1-Gitarristen" gewählt worden.
Dieses Ereignis war für viele Grund genug, die Jeansjacke noch einmal aus
dem Schrank zu holen und einen Abend zwischen brillanten Blues und
schönen Erinnerungen zu erleben. Bild: Sebastian Schultz - www.photo-kultur.de
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