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Tolle erste Saison von Christoph Walthers Hahahklub

Freundinnen und Freunde der Schmunzelei kamen auf ihre Kosten, wenn Christoph Walther von der bekannten Band ZÄRTLICHKEITEN MIT FREUNDEN seine Freunde einlud. Die erste Saison des Hahahaklubs von Januar bis Mai 2006 brachte einige wunderbare Künstler ins ART. Auf der zumeist ausverkauften Wechselbühne begann die jeweils vier Tage dauernde Tour, die im Horns Erben in Leipzig, dem Hühnermanhatten in Halle und dem Mondpalast in Dresden fortgesetzt wurde.


 

Reizende handverlesene Künstlerkollegen bereiteten dem Publikum Abende randvoll mit ernsthafter Comedy, lachhafter Bitterkeit, satirischem Trash, ehrlichen Liedern, liebenswürdiger Kleinkunst, aufklärerischem Kabarett und Sonstewas. Hauptsache fern bis sehr fern von Alte-Herren-Meinungsmache-Kabarett und Untergürtel-Flachwitz.


Das war das Programm der ersten Saison:


Januar 2006: Annamateur - Edelschräges Liedgut.

Annamateur ist Dresdnerin des Jahres und ihre Gitarristen auch. Sie hat ihre Stimme in der Gewalt, um es mal vorsichtig auszudrücken. Bezupft von ihren beiden zauberhaften Begleitern spagatet sie zwischen fabelhaftem Witz und gallebitterbösen Liedern, die durchaus auch mal das Thema Liebe oder Beziehung, manchmal sogar Liebesbeziehung anschneiden. Und zwar so, dass es blutet.

Es ist noch keiner heimgegangen, der nicht gesagt hat: "Ja, nee, das war wirklich mal was Genaues" und daraufhin ihre grüne CD gekauft hat.

Annamateur im Internet: www.annamateur.de

 

 


Februar 2006: Nils Heinrich - Andrea hätte jetzt gesagt...

Der HAHAHAKLUB:) wurde literarisch. Ein Abend mit Lesekabarett und Liedergesinge.

Nils Heinrich, geboren 1971 in Sangerhausen, Bezirk Halle, hat Konditor gelernt und nix draus gemacht. Er ist ein Slammer, ein Leser, ein Liedersinger, ein Schöngeist geworden und wirkt als Mitwirkender in der Berliner Lesebühnenszene mit, dort vor allem bei den Weddinger Brauseboys und bei der Kreuzberger Marabühne. Mit seinem Programm „Andrea hätte jetzt gesagt…“ hat der sympathische Frühdreißiger die Silbermedaille bei HAMBURGER COMEDYPOKAL 2005 geholt – obwohl er gar keine Comedy macht. Die Presse schreibt über ihn folgendes: "Rotzig frech und sehr vergnüglich..." (Rüsselsheimer Echo)

Nils Heinrich im Internet: www.holgersson.de

 



März 2006: Michael Krebs - Vom Wunderkind zum Spätentwickler

Der HAHAHAKLUB:) wurde virtuos. Kleinkunst-Rock´n´Roll.

Michael Krebs, das Sexsymbol der jungen deutschen Rock´n´Roll-Generation! Das wäre er gerne. Er ist aber ein schwäbisches Muttersöhnchen und Clayderman-Fan. Vielleicht sogar sein rechtmäßiger Cousin. Michael Krebs gehört zu den erfolgreichsten Newcomern der Hamburger Kleinkunstszene. Er war im Schmidt Theater, im Quatsch Comedy Club und bei Nightwash zu sehen. Schließlich schaffte er es sogar auf die Wechselbühne der Kulturwerkstatt ART... Als er als Gast von Christoph Walthers Hahahaklub sang, erzählte und saugut Klavier spielte, verschmolzen Kitsch, Schweinkram und  Witz zu virtuosem Quatsch.

Michael Krebs ist Gewinner 5. Ottobrunner Nachwuchspreises für Kabarettisten, des 7. Kieler Kleinkunst-Förder-Wettbewerbs, des Bielefelder Kabarettpreises ...

Michael Krebs im Internet: www.michaelkrebs.de

 


April 2006: Dietrich und Raab - Stillstand im Wandel der Zeit

Die Wahl zum Geschäftsführer der DIETRICH & RAAB GbR für die Saison 2005 / 2006 stellt die bisherige Kabarett-Arbeit des Duos grundlegend in Frage! Heraus kommt ein "Best of Menschheitsgeschichte", das erstaunlich aktuelle Erkenntnisse aus früher Steinzeit, später Neuzeit und mittlerem Mittelalter mit den urkomischen Erlebnissen heutiger Zeitgenossen verbindet. Getreu ihrem Motto: „Schwarzer Humor mit Anspruch und Lachgarantie“ bieten die Rostocker Kabarettisten ein Feuerwerk spannender, absurder und wahnsinnig lehrreicher politischer Satire. Wen wird das Publikum zum Geschäftsführer wählen? Ausgang ziemlich offen...

Dietrich und Raab wurden mit Preisen überhäuft: ROTTWEILER KABARETTPREIS 2005, REINHEIMER SATIRELÖWE 2004, STUTTGARTER BESEN 2004, CABINETPREIS 2003, KLEINES PASSAUER SCHARFRICHTERBEIL 2003, GOLDENER KLEINKUNSTNAGEL WIEN 2002.
Und warum? Weil sie es verdammt noch mal verdient haben.

Dietrich und Raab im Internet: www.dietrichundraab.de

 


Mai 2006:Nagelritz - Die 3-Seemeilen-Kapelle

Der HAHAHAKLUB:) wurde maritim. Ein Abend zwischen tief empfundenem Fernweh, acht oder neun Rollen bestem Seemannsgarn und zotiger Aufschneiderei.

Dirk Langer ist Nagelritz. Ein verschrobener Seemann mit Liedtexten von Joachim Ringelnatz, einem Akkordeon aus einer Hafenkneipe in Kapstadt und Musik von sich selbst. Diesmal kommt er nicht allein. Mit dabei, sein altbekannter Freund Hinnerk und neu, Raoul aus Barcelona in Rotterdam. Nebenher wird das Publikum aufgeklärt, über Schmugglertricks, Seebestattung, Seuchenverordnung und dass es egal ist, was man seiner Braut zu Hause mitbringt, solange es nicht die Syphilis ist. Ein Abend mit fehlender Heuer, Seemannsgarn und viel Malteser. Hinnerk sagt: „Warum sollen Musiker proben? Schiffe üben auch nicht schwimmen, bevor sie vom Stapel laufen.“

Nagelritz im Internet: www.nagelritz.de

 
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