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Das Videoprojekt "Spuk im Museum" fand vom 9. bis 12. Februar 2004 statt. Dazu ein Artikel aus der Sächsischen Zeitung vom 11. Februar 2004 von Simona Hanf:
 "Auf großen bunten Sitzkissen haben es sich die Kinder so richtig bequem gemacht. Ein paar quirlen noch durch den Raum, und alle schwatzen durcheinander. Um sich kennenzulernen. Denn an dem Tag beginnt ihr großes Ferien-Video-Projekt im Riesaer "Art", da sind alle tüchtig aufgeregt. Sie wollen Hollywoodluft schnuppern. Aber erst mal werfen sich die Mädchen und Jungen kleine Bälle zu. Wer einen erwischt hat, stellt eine Frage, und der nächste Ball-Fänger darf antworten.
Zu Drehbeginn sind zehn Kinder im Alter zwischen elf und vierzehn Jahren in die Jugendkulturwerkstatt gekommen. Vier Kinder davon besuchen regelmäßig die Kindertheatergruppe im "Art" und sind schon "alte Hasen". Aber auch die können es kaum erwarten. Einige sind schon ganz aufgeregt und zappelig.
Mit viel Gepäck sind die Mädchen und Jungen am Vormittag ins Jugendkulturhaus eingezogen. Denn echte Filmleute, die übernachten am besten gleich an ihrer neuen Wirkungsstätte. Dann ist das Ferienabenteuer perfekt.
Das Drehbuch musste nicht erst geschrieben werden. Über dem hat die Kindertheatergruppe bereits in den letzten Wochen gebrütet. Es soll ein Film für Eltern, Verwandte, Freunde und Bekannte der Kinder entstehen. Er erzählt über einen Museumsbesuch. Aus Langeweile gehen die Kinder in der Geschichte auf eigene Faust auf Erkundungstour. Und plumpsen prompt durch eine Falltür in die Geisterwelt. Der Rückweg - unglaublich - führt durch die Schultoilette. Strafe muss sein. Das klingt spannend und lustig zugleich. Auf den Schluss freuen sich die kleinen Filmleute besonders. Um mit gruselig nassem Gesicht aus dem Örtchen zu steigen. Per Trick versteht sich. Mit Computertechnik kein Problem.
Weitere Drehorte sind der Puschkinplatz, danach folgen Städtisches Zentrum für Geschichte und Kunst Riesa, Jugendkulturwerkstatt Art, Klostergarten Riesa und sogar die Albrechtsburg in Meißen. Gruselszenen mit Geistern und Ratten dürfen nicht fehlen. Die werden mit vielen technischen Kniffen gezaubert. Die dürfen sich die Kinder natürlich abgucken oder sogar selbst mitmachen. Huu-Huu, wenn das keinen Spaß macht.
Den macht es natürlich ganz und gar nicht, wenn das Kunstwerk am Ende im Filmarchiv verstaubt. Soll es aber nicht. Krönender Abschluss ist deshalb die hollywood-mäßige Filmpremiere: für Eltern, Verwandte und Bekannte im "Art"."
... und nicht nur das: Die deutsche Erstausstrahlung im Fernsehen auf RiesaTV rundete das ganze Projekt ab. Wer den Film selber gern sehen möchte, kann ihn sich in der Kulturwerkstatt ART in Riesa ausleihen oder die DVD mit dem Film "Spuk im Museum" und einer Fotodokumentation zur Entstehung für 10 Euro bestellen.
Kontakt:
Kulturwerkstatt ART, Klötzerstraße 29, 01587 Riesa. Tel.: 03525 - 730328. Mail:
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