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Die
Dresdner Band „Frau Fuchs und die Herren Elstern“ waren in der
Kulturwerkstatt ART zu Gast. In der sächsischen Landeshauptstadt sind sie
bereits kein Geheimtip mehr.
Mit
etwas Verspätung begann das Konzert auf der Wechselbühne. Autobahnstau sei
dank. Doch das Warten auf die Namen gebende Janny Fuchs hat sich mehr als
gelohnt.
Eine
zierliche junge Frau betritt die Bühne. Rotes Minikleid und rotblonde Haare
bewegen sich zielsicher zum Mikrofon. „Schönen guten Abend Riesa, wir sind Frau
Fuchs und die Herren Elstern“, säuselt Janny Fuchs ins Mikro. Doch mit dem
ersten Song „Willkommen in der Heimat“ findet eine sonderbare Metamorphose
statt. Die zierliche Füchsin verwandelt sich in eine rasante Frontfrau mit
röhriger Bluesstimme.
Die Fähigkeit zur Verwandlung
scheint das musikalische Markenzeichen der Band zu sein. Denn der nächste Song
„Honig für Gold“ beginnt als schwermütiger Blues und wächst zu einem rockigen
Meisterwerk der Extraklasse. Mit allem was dazu gehört. Kongeniale
Gitarrensoli, hemmungslos gezupfte Bässe und ein rhythmustreibendes Schlagzeug.
Und so weiter.
Ohne
Musikstudium wandeln „Frau Fuchs und die Herren Elstern“ jenseits akademischer
Grate. Was ihnen die Möglichkeit gibt, ihren eigenen unverbrauchten Stil
einzubringen.
Leider
konnte der musikalische Funke nicht zum Publikum überspringen, da sich das
Publikum in den hinteren zwei Dritteln des Raumes versteckte. Riesa.
Und so
bleibt ein Konzerterlebnis mit einer guten Stunde „Foxrock“ und eine Band,
deren Namen man sich merken sollte.
www.frau-fuchs-und-die-herren-elstern.de
Bild und Text: Sebastian Schultz - www.photo-kultur.de
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